Wetten auf Squash im Internet – was österreichische Tipper 2026 wissen müssen
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Squash ist eine Randsportart im Wettprogramm. Nicht jeder Buchmacher führt die Disziplin dauerhaft, und wer eine Quote sucht, merkt schnell, dass die Auswahl zwischen „Match-Sieger 2-Wege“ und einer schmalen Auswahl an Handicap-Linien pendelt. Das ist kein Zufall: Squash wird auf der PSA World Tour und bei wenigen weiteren Turnieren ausgetragen, die Senderberichterstattung ist dünn, und dementsprechend sortieren die Buchmacher ihr Angebot. Wer auf Squash wetten will, entscheidet sich deshalb zuerst für den Anbieter – und nicht für den Spieltag. Wer die besten Quoten in Österreich 2026 sucht, findet hier einen Überblick, wer die Sportart im Programm hat und welche Regeln für Wettkunden in den Bundesländern gelten.
Stand: November 5, 2026. Lizenzangaben wurden gegen die Selbstangabe der Betreiber im Impressum und gegen die verlinkte Wettordnung geprüft, soweit eine solche Seite vorhanden ist.
Was Squash im Wettprogramm ausmacht
Squash wird als Match-Wette zwischen zwei Spielern ausgetragen, gelegentlich als Sieger eines Turniers. Die häufigste Marktform ist „Match-Winner“ – 2-Wege, ohne Unentschieden, da Squash-Spiele auf Sieg gespielt werden. Manche Anbieter ergänzen Handicaps nach Sätzen (zum Beispiel −1,5 Sätze), Über/Unter auf die Anzahl der Sätze oder einzelne Game-Linien. Livewetten sind möglich, sofern das Land, in dem der Buchmacher seine Bewilligung hat, Live-Sportwetten auf squash erlaubt – und das ist nicht in allen Bundesländern gleich.
Wer Squash regelmäßig verfolgt, weiß: Die Spiele sind oft in drei oder vier Sätzen entschieden, Top-Matches können länger laufen. Das beeinflusst, welche Märkte sinnvoll sind. Eine „über 3,5 Sätze“-Wette hat auf der PSA World Tour eine andere Trefferquote als auf einer Challenger-Veranstaltung mit klaren Favoriten. Wer Wett-Tipps für squash sucht, sollte zuerst das Programm prüfen, dann die Formkurve – und erst dann die Quote.
Die Quoten ohne Spieler bewegen sich meist in einem engen Korridor. Squash gilt als illiquider Markt: Wenig Volumen, wenige Buchmacher mit ernsthaftem Angebot. Die Folge ist eine oft höhere Marge als bei Fußball oder Tennis. Auf die Marge und ihre Berechnung geht der Abschnitt „Quoten verstehen: Marge und Auszahlungsschlüssel“ ein.
Märkte, die ein Buchmacher typischerweise anbietet
Die Bandbreite ist überschaubar. In der Praxis finden sich bei Anbietern, die Squash im Programm führen, vor allem:
- Match-Winner (2-Wege): Wette auf den Sieger des Matches. Quoten zwischen 1,50 und 2,50 sind bei ausgeglichenen Begegnungen üblich, bei klaren Favoriten liegen sie niedriger.
- Satz-Handicap: Wette, ob ein Spieler mit −1,5 Sätzen oder +1,5 Sätzen gewinnt. Sinnvoll, wenn ein klarer Favorit erwartet wird, der das Match wahrscheinlich in drei Sätzen beendet.
- Satzgenauigkeit: Über/Unter auf die exakte Anzahl der Sätze – „über 3,5 Sätze“ oder „unter 3,5 Sätze“. Squash-Matches werden meist in 3 oder 4 Sätzen entschieden, 5 Sätze sind auf den höchsten Turnieren möglich.
- Turniersieger (Outright): Wette auf den Sieger eines Turniers vor Beginn oder während der ersten Runde. Die Quote ist entsprechend höher und das Feld groß.
- Live-Match-Winner: Wette auf den Sieger während des laufenden Spiels. Eingeschränkt durch die Regel einzelner Bundesländer zur Live-Wette.
Eine Wette auf „nächstes Game“ oder „nächster Punkt“ ist im squash unüblich, weil das Spieltempo hoch ist und die Datenübertragung bei kleineren Turnieren nicht immer in Echtzeit verfügbar ist. Wer auf Micro-Märkte setzen will, prüft vorab, ob der Anbieter die Daten überhaupt schnell genug liefert.
Wie eine Squash-Wette abläuft
Der Ablauf unterscheidet sich nicht von anderen Sportwetten:
- Konto und Einzahlung: Anmeldung beim Anbieter, Identitätsprüfung je nach Anbieter und Sitz, Einzahlung.
- Wettauswahl: Navigation zum Bereich squash oder über die Suche, Auswahl des Matches und des Marktes.
- Wettschein: Einsatz eingeben, Quote prüfen, Wette bestätigen. Manche Anbieter verlangen bei Einzelwetten eine Mindestquote – tipp3 etwa 1,06.
- Auszahlung: Nach Abschluss des Matches wird die Wette ausgewertet. Gewinne werden dem Wettkonto gutgeschrieben; je nach Anbieter ist eine Auszahlung per Banküberweisung oder andere Kanäle möglich.
Wer auf squash live wetten will, muss den Live-Bereich des Anbieters nutzen. Die Quoten ändern sich dort Punkt für Punkt, manchmal auch nur bei Seitenwechsel. Cash-Out – also das vorzeitige Schließen der Wette – ist eine Funktion, die jeder Anbieter für sich entscheidet; sie ist im Landrecht nicht geregelt.
Quoten verstehen: Marge und Auszahlungsschlüssel
Jede Quote, die ein Buchmacher anbietet, enthält einen Aufschlag. Dieser Aufschlag ist die Marge – der Anteil, den der Buchmacher vom Umsatz einbehält. Bei einer ausgeglichenen 2-Wege-Wette auf Sieg ist die „faire“ Quote für beide Seiten 2,00 (Einsatz × 2,00 = Einsatz × 2 = 2,00 € Return pro 1 € Einsatz, ohne Buchmachergewinn). Ein Buchmacher, der beide Seiten mit 1,90 anbietet, nimmt weniger ein als einer, der 1,85 anbietet – denn die Marge ist bei 1,90/1,90 niedriger.
Die Rechnung: Auszahlungsschlüssel = 1 ÷ (1/Quote₁ + 1/Quote₂ + … + 1/Quoteₙ). Bei einer reinen 2-Wege-Wette mit beiden Quoten bei 1,90 ergibt sich 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) = 1 ÷ (0,5263 + 0,5263) = 1 ÷ 1,0526 = 0,95. Das entspricht einem Auszahlungsschlüssel von 95 % – oder, andersherum, einer Marge von 5 %.
Bei einer beispielhaften 2-Wege-Wette auf einen Squash-Match-Sieger mit beiden Quoten bei 1,90 ergibt sich daraus eine Marge in der Größenordnung von rund 5 %. Das ist die Spanne, in der sich squash-Quoten in der Praxis bewegen – tendenziell etwas höher als bei Fußball-Bundesliga oder Tennis-ATP, weil das Marktvolumen kleiner ist und der Buchmacher mehr Risikopuffer einpreist. Wer zwischen Anbietern vergleicht, schaut also nicht nur auf die Quote, sondern auch darauf, ob beide Seiten ähnlich knapp beieinander liegen.
Eine Marge von 5 % bei einer 1,90/1,90-Wette bedeutet konkret: Von jedem 100 €, die auf diesen Markt gesetzt werden, werden rund 95 € an die Wettkunden ausgezahlt. 5 € bleiben beim Buchmacher. Bei einem einseitigen Markt – klarer Favorit mit Quote 1,20 und Außenseiter mit Quote 4,50 – ist die Marge deutlich höher, weil der Buchmacher auf der einen Seite viel Geld anzieht und auf der anderen Seite absichern muss.
Wettgebühr in Österreich
Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Gebühr von 5 Prozent, § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG in der Fassung BGBl. I Nr. 7/2025. Davor lag sie bei 2 Prozent. Die Gebühr schuldet, wer die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt – nicht der Wettkunde. tipp3 gibt an, die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst zu tragen und bei gewonnenen Wetten 5 Prozent des Gewinns abzuziehen; ein Beispiel des Betreibers: Einsatz 10 €, Quote 2,00, Bruttogewinn 20 €, Gebühr 1 €, Auszahlung 19 €.
Was das für den Wettkunden bedeutet: Die Quote, die der Anbieter anzeigt, ist in Österreich nicht zwingend der Return, den der Wettkunde erhält. Wie der Anbieter die Gebühr weitergibt – über reduzierte Quoten, über einen Abzug vom Gewinn oder durch Selbsttragen bei verlorenen Wetten – ist seine Entscheidung. Wer vor der Wette wissen will, was am Ende übrig bleibt, prüft die AGB oder den Hilfetext des Anbieters. Gewinne aus Cash-Outs und aus „ja/nein“- oder „alle 7“-Wetten sind bei tipp3 vom Abzug ausgenommen.
Rechtslage in Österreich: kein Bundesgesetz, neun Ländergesetze
Österreich hat keine bundesweite Sportwetten-Lizenz und kein nationales Register der Buchmacher. Die Sportwette gilt nach der Rechtsprechung des VwGH (2.7.2015, Ro 2015/16/0019) als Geschicklichkeitsspiel und fällt nicht unter das Glücksspielgesetz (GSpG). Die Bundesfinanz und die Bundesfinanzgerichte behandeln sie entsprechend. Zuständig sind die neun Bundesländer: Jedes Land hat sein eigenes Wettgesetz, jede Landesregierung erteilt die Bewilligung.

Im Einzelnen relevante Landesgesetze:
- Niederösterreich: NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020); zuständig die NÖ Landesregierung.
- Wien: Wr. Wettengesetz (LGBl. Nr. 26/2016); zuständig der Magistrat der Stadt Wien.
- Oberösterreich: Oö. Wettgesetz (idF 2021); zuständig die Oö. Landesregierung.
- Tirol: Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz; zuständig das Amt der Tiroler Landesregierung.
- Steiermark, Kärnten, Salzburg, Burgenland, Vorarlberg: jeweils eigene Wettgesetze.
Das heißt in der Praxis: Wer wissen will, ob ein Anbieter in Österreich eine Bewilligung hat, prüft das Impressum oder die Wettordnung des Anbieters. „Konzession“ ist der falsche Begriff – Konzessionen vergibt der Bund für Glücksspiele nach dem GSpG, nicht für Sportwetten. Die korrekte Bezeichnung ist Bewilligung.
Für Online-Wetten ist die Bewilligung an den Ort gebunden, von dem aus der Anbieter die Daten bereitstellt (VwGH 9.4.2026, Ra 2025/02/0037, Oö. Wettgesetz). Ein Anbieter mit Sitz in Malta und einer MGA-Lizenz hat damit aus österreichischer Sicht keine Landesbewilligung – egal, was die MGA bescheinigt. Die Folge ist: keine österreichische Aufsicht über das Produkt, keine österreichische Beschwerdestelle, keine österreichische Selbstsperre. Das Urteil über die Sicherheit ist Sache der Wettkunden.
Was darf gewettet werden, was nicht
Die Wettgesetze der Länder ziehen den Rahmen unterschiedlich eng. Sportereignisse sind in Wien ausdrücklich erlaubt; Wetten auf Politik, TV-Shows oder ähnliches sind nach BMF grundsätzlich nicht zulässig. Auf virtuelle oder aufgezeichnete Rennen darf nach dem Verständnis der Länder keine Sportwette angeboten werden, weil das Glücksspiel und kein Sportereignis ist. E-Sports: Die Rechtslage ist nicht abschließend geklärt; eine seriöse Aussage, ob eine bestimmte E-Sports-Wette zulässig ist, lässt sich ohne Blick in die landesspezifische Wettordnung nicht treffen.
Livewetten sind nach Land unterschiedlich geregelt. Wien erlaubt Livewetten nur auf Teilergebnisse oder das Endergebnis, Oberösterreich nur auf numerische Zwischen- oder Endergebnisse oder auf „wer punktet als nächstes“. In Niederösterreich ist die aktuelle Regelung nicht abschließend dokumentiert; wer auf squash live wetten will, prüft die Wettordnung des Anbieters, in der die zulässigen Märkte stehen.
Einsatzlimits unterscheiden sich ebenfalls je Land: Oberösterreich und Niederösterreich nennen 500 € pro Wette, Wien an terminalen Annahmestellen ohne Counter 50 €. Für Online-Anbieter mit Sitz im Ausland, die österreichische Kunden bedienen, ist die Frage des anwendbaren Limits strittig.
Wer ohne österreichische Bewilligung wettet
Die Rechtslage für im Ausland ansässige Anbieter ohne österreichische Landesbewilligung ist umstritten. Eine flache Aussage „ist illegal“ oder „ist legal“ lässt sich nicht halten. Was sich sagen lässt: Die Landesgesetze knüpfen die Bewilligung an den Ort der Datenbereitstellung. Ein Anbieter mit MGA-Lizenz auf Malta liefert seine Daten aus Malta und fällt damit aus der österreichischen Bewilligungspflicht – aber auch aus der österreichischen Aufsicht. Eine MGA-Lizenz ist keine österreichische Lizenz, und es gibt keine österreichische Behörde, die MGA-lizenzierte Anbieter beaufsichtigt.
Strafen für Anbieter ohne Bewilligung sind in den Landesgesetzen vorgesehen – Wien bis 22.000 €, Oberösterreich bis 20.000 €. Diese Strafen treffen den Anbieter, nicht den Wettkunden. Eine Rechtsprechung, dass Wettkunden ihre Verluste von einem nicht in Österreich bewilligten Anbieter zurückholen könnten, ist für Sportwetten nicht bekannt. Wer einen Anbieter ohne Bewilligung nutzt, hat keine österreichische Anlaufstelle für Streitigkeiten über das Produkt.
Was sich aus den Bewilligungen ableiten lässt: Der bewilligte Anbieter unterliegt der Aufsicht des jeweiligen Landes, akzeptiert die Beschränkungen des Landesgesetzes und nimmt an den Spielerschutzregeln des Landes teil (Mindestalter, Limits, Sperren – was das Land vorsieht). Der nicht bewilligte Anbieter unterliegt der Aufsicht seiner Heimatbehörde, nicht der des Landes, in dem der Wettkunde sitzt.
Spielerschutz: was die Anbieter selbst regeln
Die Spielerschutzregeln für Sportwetten sind nicht bundesweit einheitlich. Es gibt kein nationales Limitregister und keine nationale Selbstsperre für Sportwetten. Die Reform des Glücksspielgesetzes 2026 (Stand 14.10.2026: noch im Gesetzgebungsprozess) sieht ein Sperrregister und ein Limitregister für Glücksspiele nach dem GSpG vor – Sportwetten sind ausdrücklich ausgenommen. Was bleibt, sind die Regeln der einzelnen Anbieter und das, was die Landesgesetze vorschreiben.

Mindestalter: 18 Jahre. Diese Grenze ziehen alle relevanten Anbieter, teils als gesetzliche Vorgabe, teils als Selbstverpflichtung. Wer jünger ist, wird nicht akzeptiert – die Anbieter prüfen das im Anmeldeprozess.
Selbstsperre: tipp3 bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten an, bei der das Guthaben im Konto bleibt. Daneben gibt es eine harte Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren – nach Ablauf wird das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen. Beide Sperren sind nach dem Start nicht mehr aufhebbar. Andere Anbieter handhaben das ähnlich, oft mit kürzeren Pausen und ohne die harte Sperre.
Einzahlungs- und Verlustlimits: win2day setzt bis zum Alter von 26 Jahren ein wöchentliches Einzahlungslimit von 250 € (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahren ein monatliches Limit von 1.680 €. Gewinne zählen nicht zum Limit; auf Antrag kann das Limit erhöht werden. tipp3 lässt wöchentliche Einzahlungslimits bis 1.950 €, tägliche Einsatzlimits bis 10.000 € und wöchentliche Verlustlimits bis 5.000 € zu. Limit-Erhöhungen werden bei tipp3 erst nach 72 Stunden wirksam, Herabsetzungen sofort.
Keine dieser Regeln gilt automatisch für alle Buchmacher – schon gar nicht für Anbieter ohne österreichische Bewilligung. Wer die Limits setzt, ist der Anbieter. Wer eine Selbstsperre auspricht, schließt sich nur bei diesem Anbieter aus, nicht bei anderen. Die Selbstsperre bei tipp3 schützt nicht das Konto bei Admiral. Wer sein Spielverhalten ernsthaft einschränken will, muss jeden Anbieter einzeln sperren oder – wo möglich – eine zentrale Sperre nutzen.
Hilfe für Spieler mit problematischem Spielverhalten: Die Plattform playsponsible.at ist die österreichische Anlaufstelle für Fragen rund um Spielerschutz und bietet Informationen zu Beratungsstellen.
Die zehn Anbieter im Vergleich
Die folgende Tabelle ordnet die zehn Buchmacher nach ihrer Bewilligungssituation in Österreich. Marken mit einer österreichischen Landesbewilligung stehen oben; Anbieter ohne österreichische Bewilligung folgen, gekennzeichnet als „ohne österreichische Bewilligung“. Beide Gruppen werden nach denselben Kriterien bewertet – Quotenniveau, Marktbreite, Live-Angebot, Spielerschutz – aber niemals gleichgesetzt.
Tabelle: Bewilligungsstatus und Betreiber
| Anbieter | Österreichische Bewilligung | Genannte Genehmigung / Betreiber |
|---|---|---|
| tipp3 | Niederösterreich (NÖ Wettgesetz) | Bewilligung der NÖ Landesregierung, Bescheid vom 10.12.2020 (IVW1-Wett-47/001-2020); Betreiber Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. |
| win2day | Niederösterreich (NÖ Wettgesetz) | Bewilligung der NÖ Landesregierung, Bescheid vom 10.12.2020 (IVW1-Wett-47/001-2020); nur Sportwetten; Betreiber Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH |
| Admiral | Oberösterreich (Oö. Wettgesetz) | Bewilligung der Oö. Landesregierung; Betreiber ADMIRAL Sportwetten GmbH |
| Starsportwetten | Bewilligung, Land nicht genannt | Bescheid vom 8. März 2022 für die Starbet24 GmbH; Land und Bescheidnummer nicht veröffentlicht |
| Vierklee | Tirol (Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz) | Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0 |
| Merkur Bets | Bewilligung, Land nicht genannt | Land und Bescheid vom Anbieter nicht veröffentlicht; vormals Cashpoint Sportwetten, Sitz in Gerasdorf bei Wien |
| Wildsino | Ohne österreichische Bewilligung | Keine österreichische Landesbewilligung dokumentiert |
| Dragonia | Ohne österreichische Bewilligung | Lizenz Anjouan, keine österreichische Landesbewilligung |
| Hahaspin | Ohne österreichische Bewilligung | Anjouan Offshore Finance Authority, ALSI-202509029-FI1; keine österreichische Landesbewilligung |
| Betway | Ohne österreichische Bewilligung | Malta Gaming Authority (MGA); keine österreichische Landesbewilligung |
Wichtig zur Einordnung: Eine fehlende Bewilligung bedeutet nicht „verboten“ – sie bedeutet, dass keine österreichische Aufsicht besteht. Die Frage, ob ein ausländischer Anbieter in Österreich bedienen darf, ist zwischen den Ländern und vor dem VwGH umstritten.
tipp3 – der österreichische Standard
tipp3 ist der einzige Anbieter im Vergleich, der flächendeckend in den Trafiken präsent ist: über 3.600 Annahmestellen österreichweit, dazu die App und die Online-Plattform. Die Bewilligung der NÖ Landesregierung ist im Impressum namentlich genannt. Für Sportwetten in Österreich ist tipp3 der Anbieter mit der längsten Historie: Der erste Wettschein datiert vom 24. August 2001, das Unternehmen wurde im April 2000 gegründet. Sportwetten sind bei tipp3 ab 18 Jahren möglich, das Limit-Management ist im Konto einstellbar.
Squash im Angebot: tipp3 führt squash im Wettprogramm, soweit die jeweiligen Turniere abgebildet werden. Die Quoten bewegen sich im üblichen Bereich; Livewetten sind möglich, soweit die NÖ Wettordnung es zulässt. Die Mindestquote für Einzelwetten liegt bei 1,06, niedrigere Quoten sind nur in Kombi- oder Systemwetten spielbar. Eine Kombiwette kann 3 bis 10 Tipps verbinden. Die 5-Prozent-Wettgebühr zieht tipp3 bei gewonnenen Wetten vom Gewinn ab, bei verlorenen Wetten trägt sie der Anbieter selbst – das unterscheidet tipp3 von Buchmachern, die die Gebühr in die Quote einpreisen.
Was tipp3 stark macht: Die flächendeckende Präsenz in den Trafiken, die namentlich genannte Landesbewilligung, die klaren Spielerschutzregeln (Spielpause, Selbstsperre, Limits mit verzögerter Erhöhung). Wer Squash in Österreich mit einem Anbieter mit heimischer Aufsicht spielen will, landet zuerst bei tipp3 – und das aus gutem Grund.
win2day – Lotterien und Sportwetten unter einem Dach
win2day ist die Plattform der Österreichischen Lotterien, auf der Lotto, Casino und Sportwetten zusammenlaufen. Die Sportwetten auf win2day haben eine eigene Bewilligung – dieselbe der NÖ Landesregierung wie tipp3 – und sind rechtlich von Lotto und Casino getrennt. Die Casino-Spiele unterliegen dem GSpG, die Sportwetten nicht. Wer auf win2day wettet, sollte im Kopf behalten, dass die Plattform zwei unterschiedliche Regime führt.
Squash im Angebot: win2day hat ein solides Sportwetten-Programm, das squash einschließt, wenn auch nicht in derselben Breite wie Fußball oder Tennis. Livewetten sind möglich. Die Limits sind im Anbieterzeugnis dokumentiert: 250 € pro Woche (bis 26), 1.680 € pro Monat (ab 26), Gewinne zählen nicht zum Limit. Diese Limits sind strenger als bei vielen Mitbewerbern und orientieren sich an den steirischen und niederösterreichischen Reformdiskussionen, auch wenn es dazu noch kein Bundesgesetz gibt.
Was win2day stark macht: Die Anbindung an die Österreichischen Lotterien, die strengen Limits für junge Wettkunden und die namentlich genannte Landesbewilligung. Schwächer ist die Plattform dort, wo das Wettprogramm nicht in derselben Tiefe geführt wird wie bei reinen Sportwetten-Anbietern.
Admiral – Oberösterreich und die Noviner-Tradition
Admiral gehört zur Novomatic-Gruppe, war von 2001 bis 2006 an der Wiener Börse notiert und führt seine Bewilligung auf das Oö. Wettgesetz zurück. Die Wurzeln liegen in der stationären Wette: Wettcafés, Annahmestellen, Terminals. Online ist Admiral mit einer eigenen Plattform präsent, die auch squash im Programm führt.
Squash im Angebot: Admiral bedient squash-Märkte im Rahmen seines Standardprogramms; die Quoten bewegen sich im Markt üblichen Bereich. Livewetten sind möglich, soweit die Oö. Wettordnung es zulässt – numerische Zwischen- oder Endergebnisse sowie „wer punktet als nächstes“. Das Sportwetten-Angebot ist breit, squash nicht überall in der Tiefe, die Admiral bei Fußball und Tennis zeigt.
Was Admiral stark macht: Die flächendeckende stationäre Präsenz, die klare Landesbewilligung in Oberösterreich und der Markenname in der österreichischen Wett-Landschaft. Schwächer ist die Online-Plattform im Vergleich zu spezialisierten Online-Anbietern, wenn es um Tiefe in Randsportarten geht.
Starsportwetten – junger Anbieter mit Bewilligung
Starsportwetten firmiert unter der Star Sportwetten GmbH; die Bewilligung wurde laut Google-Play-Eintrag der App mit Bescheid vom 8. März 2022 erteilt. Welches Land die Bewilligung ausgestellt hat und wie die Bescheidnummer lautet, nennt der Anbieter auf der Seite nicht. Das ist ein Unterschied zu tipp3, win2day und Vierklee, die ihre Bewilligungen offenlegen.
Squash im Angebot: Starsportwetten führt squash im Standard-Sportwettenprogramm, das Online- und Terminal-Geschäft bedient. Wie breit die Märkte sind, hängt von der Verfügbarkeit der Daten ab – kleinere Buchmacher decken squash oft nur mit Match-Winner ab.
Was Starsportwetten stark macht: Die namentliche Existenz einer Bewilligung und ein junger Markenauftritt. Was Wettkunden prüfen sollten: Welches Land die Bewilligung ausgestellt hat – wer ohne diese Angabe bucht, erfährt im Zweifel erst bei einer Beschwerde, an welche Aufsicht er sich wenden kann.
Vierklee – Tiroler Bewilligung, klare Ansage
Vierklee führt seine Bewilligung genau auf: Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0, anwendbare Rechtsvorschrift das Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz. Das ist im Impressum dokumentiert und damit überprüfbar. Betrieben wird die Seite von der Vierklee Wettbüro GmbH. Neukunden wird ein Bonus von bis zu 100 € angekündigt; konkrete Bonusbedingungen nennt die Info-Seite nicht.
Squash im Angebot: Vierklee ist regional stark in Westösterreich und führt ein solides Sportwetten-Programm. squash ist Teil davon, soweit die PSA-Turniere und vergleichbare Veranstaltungen abgebildet werden.
Was Vierklee stark macht: Die klar dokumentierte Bewilligung mit Aktenzahl und das Tiroler Wettgesetz als Grundlage – das schafft Vertrauen dort, wo andere Anbieter ihre Bewilligung nicht im Detail nennen. Wer auf vollständige Transparenz Wert legt, ist hier richtig.
Merkur Bets – aus Cashpoint geworden
Merkur Bets ist seit Juni 2025 der neue Markenname der österreichischen Sportwetten-Sparte der Merkur Group. Davor lief die Marke als Cashpoint Sportwetten mit Sitz in Gerasdorf bei Wien. Gegründet wurde das Vorgängerunternehmen 1996. Die österreichische Bewilligung existiert; welches Land sie ausgestellt hat, wird vom Anbieter nicht öffentlich genannt.
Squash im Angebot: Merkur Bets führt das Sportwetten-Programm des Vorgängers fort, einschließlich squash als Randsportart. Das Wettprogramm ist breit, die Tiefe bei squash ähnelt anderen österreichischen Anbietern.
Was Merkur Bets stark macht: Die Geschichte als Cashpoint, die stationäre Präsenz in Österreich und die Anbindung an die Merkur-Gruppe mit ihren Spielstätten. Was im Impressum fehlt, ist die namentliche Nennung des bewilligenden Landes und der Bescheidnummer – Anbieter ohne diese Angaben sind nicht automatisch unbewilligt, aber die Überprüfung ist für Wettkunden schwerer.
Wildsino – ohne österreichische Bewilligung
Wildsino ist ein internationaler Anbieter ohne dokumentierte österreichische Landesbewilligung. Lizenzangaben sind auf der Seite nicht eindeutig dokumentiert – die österreichische Position ist „nicht feststellbar“. Das bedeutet: keine österreichische Aufsicht, keine österreichische Anlaufstelle bei Streitigkeiten über das Produkt, keine österreichische Selbstsperre. Wer dort wettet, ist auf die Aufsicht der jeweiligen Heimatbehörde angewiesen – sofern eine solche Lizenz besteht.
Squash im Angebot: Wildsino bedient squash im Rahmen seines internationalen Wettprogramms; das Angebot an Märkten ist tendenziell breiter als bei rein österreichischen Anbietern, weil die Plattform viele Sportarten parallel führt. Livewetten und Outright-Märkte sind Standard.
Was Wildsino stark macht: Die Breite des Wettprogramms und das typische Bonusportfolio eines internationalen Anbieters – wöchentlicher Reload-Bonus, Cashback, Accumulator Boost, Early Payout, Bore Draw. Was Wettkunden bedenken müssen: Die fehlende österreichische Bewilligung, das Fehlen der österreichischen Selbstsperre und die Frage, an welche Aufsicht sie sich bei Beschwerden wenden. Die Anbieter AGB sind dann das einzige Dokument, an dem sie sich festhalten können.
Dragonia – Anjouan-Lizenz, kein österreichisches Gegenstück
Dragonia trägt eine Lizenz aus Anjouan, einer Offshore-Finance-Authority-Jurisdiktion. Anjouan ist nicht Österreich; eine Anjouan-Lizenz ist keine österreichische Bewilligung. Die Plattform führt ein Sportwetten-Programm, das squash einschließt. Der Willkommensbonus für das Sportwetten-Angebot beträgt 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, Mindesteinzahlung 20 €. Für Spieler aus Österreich, Deutschland, Finnland, Norwegen und der Schweiz ist der Höchstbonus mit 200 € angegeben.
Squash im Angebot: Dragonia ist eine internationale Plattform, squash ist Teil des Standardprogramms. Wie bei Wildsino: Mehr Märkte, mehr internationale Ausrichtung, weniger österreichische Spezifika.
Was Dragonia stark macht: Der Willkommensbonus in genannter Höhe und die breite Marktpalette. Es ist eine Plattform ohne österreichische Aufsicht – alle Vorteile eines internationalen Anbieters, aber ohne die Spielerschutzregeln, die ein österreichisches Land vorschreibt.
Hahaspin – Offshore-Anbieter mit klarer Lizenzangabe
Hahaspin nennt als Betreiber Win Top Ltd und als Lizenz die Anjouan Offshore Finance Authority mit der Nummer ALSI-202509029-FI1. Dieselbe Nummer steht in der Copyright-Zeile des Footers. Das schafft Klarheit über die Lizenz, ändert aber nichts an deren Status: Anjouan ist keine österreichische Bewilligung.
Squash im Angebot: Hahaspin ist eine internationale Plattform mit squash im Programm. Die Plattform richtet sich an einen breiten Markt, nicht spezifisch an österreichische Wettkunden.
Was Hahaspin stark macht: Die klar dokumentierte Lizenz und die typische Auswahl eines Offshore-Anbieters. Was Wettkunden bedenken müssen: Die fehlende österreichische Aufsicht und die Frage, an welche Stelle sie sich bei einer Beschwerde wenden – Anjouan-Lizenzen werden von manchen europäischen Aufsichtsbehörden nicht als gleichwertig betrachtet.
Betway – MGA-Lizenz, kein österreichisches Standbein
Betway ist eine 2006 gegründete britische Marke der Super Group, an der NYSE unter SGHC notiert, mit Hauptsitz in Gżira (Malta). Die Lizenz stammt von der Malta Gaming Authority – das ist eine EU-Lizenz, keine österreichische Landesbewilligung. Betway ist in vielen europäischen Märkten aktiv und bedient auch österreichische Wettkunden, ohne eine österreichische Bewilligung nachzuweisen.
Squash im Angebot: Betway ist ein internationaler Anbieter mit großem Wettprogramm. squash ist Teil davon, oft mit Match-Winner, Handicaps und Über/Unter. Livewetten sind Standard.
Was Betway stark macht: Die breite Marktpalette, die Markenbekanntheit und die MGA-Lizenz als EU-Referenz. Was Wettkunden bedenken müssen: Eine MGA-Lizenz ist keine österreichische Bewilligung. Die Frage, ob die MGA-Lizenz für die Bedienung österreichischer Kunden ausreicht, hängt vom Land ab, in dem der Wettkunde sitzt – und davon, welche Behörde im Streitfall zuständig wäre.
Wie die Wettgebühr den Return verändert
Die österreichische Wettgebühr von 5 % trifft jede Wette, unabhängig vom Anbieter. Wie der Anbieter sie weitergibt, ist seine Entscheidung. Drei Modelle sind in der Praxis üblich:
- Abzug vom Gewinn: Der Bruttogewinn wird um 5 % gemindert. Beispiel: Einsatz 10 €, Quote 2,00, Bruttogewinn 20 €, Gebühr 1 €, Auszahlung 19 €. tipp3 wendet dieses Modell an.
- Einpreis in die Quote: Die angezeigte Quote ist bereits um die Gebühr reduziert. Der Wettkunde sieht die Nettodifferenz nicht; sie steckt im Preis. Offshore-Anbieter, die österreichische Kunden bedienen, arbeiten häufig so.
- Selbsttragen: Der Anbieter übernimmt die Gebühr aus eigener Marge – entweder ganz oder teilweise. Bei verlorenen Wetten ist das einfach; bei gewonnenen Wetten kostet es Marge.
Was das für den Wettkunden bedeutet: Wer zwischen Anbietern vergleicht, kann nicht allein auf die Quote schauen. Die Quote 2,00 bei Anbieter A kann netto weniger wert sein als die Quote 1,95 bei Anbieter B, wenn A die Gebühr auf den Gewinn schlägt und B sie in die Quote einpreist. Wer genau rechnen will, fragt beim Anbieter nach, wie die Wettgebühr behandelt wird.
Gewinne aus Cash-Outs sind bei tipp3 vom 5-Prozent-Abzug ausgenommen, ebenso Gewinne aus „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten. Diese Ausnahmen sind anbieterspezifisch; bei anderen Anbietern gelten sie möglicherweise nicht. Die AGB oder die Hilfeseiten sind die zuverlässige Quelle.
Welcher Anbieter für welchen Wettkunden
Die Wahl hängt davon ab, was der Wettkunde sucht. Drei Profile, drei Empfehlungen – mit dem Vorbehalt, dass eine Bewilligung in einem Bundesland nicht automatisch für alle anderen gilt:
- Wer Squash neben Fußball und Tennis spielt und die österreichische Aufsicht schätzt: tipp3 oder win2day. Beide führen squash im Programm, beide haben klar dokumentierte Bewilligungen in Niederösterreich, beide haben sichtbare Spielerschutzregeln. Der Unterschied liegt in der Plattform-Philosophie: tipp3 ist der reine Sportwetten-Anbieter mit Trafik-Anbindung, win2day bündelt Lotto, Casino und Sportwetten unter einem Dach – was Vor- oder Nachteil sein kann, je nachdem, ob man beides nutzen will oder nicht.
- Wer auf Randsportarten Wert auf ein breites Live-Angebot legt: Die internationale Plattform mit dem breitesten squash-Programm, also Betway, Dragonia oder Wildsino. Diese Anbieter führen squash oft in mehr Märkten als die österreichischen Bewilligungsinhaber, weil sie ein weltweites Publikum bedienen. Der Preis: keine österreichische Aufsicht, keine österreichische Selbstsperre.
- Wer auf eine spezifische Bewilligung Wert legt und genau wissen will, wer zuständig ist: Vierklee (Tirol), Admiral (Oberösterreich), tipp3 (Niederösterreich). Diese drei nennen das Land und teilweise die Bescheidnummer im Impressum. Das macht die Überprüfung einfacher.
Wichtig: Die Tabelle bietet eine Empfehlung nach Profil, kein Ranking nach Qualität. Jeder Wettkunde hat andere Prioritäten – wer auf den Höchstbonus schaut, landet bei einem anderen Anbieter als wer auf den engsten Spielerschutz schaut.
Was bei Livewetten auf squash zu beachten ist
Livewetten sind im squash möglich, aber die Bundesliga-Land-Gesetze ziehen den Rahmen eng. Wien erlaubt Live-Wetten nur auf Teilergebnisse oder das Endergebnis, Oberösterreich auf numerische Zwischen- oder Endergebnisse oder auf „wer punktet als nächstes“. In Niederösterreich ist die aktuelle Regelung nicht abschließend dokumentiert. Wer squash live wettet, sollte prüfen, welche Märkte der Anbieter in seinem Bundesland tatsächlich anbieten darf.
Technisch sind Live-Wetten auf squash anspruchsvoll. Die Spiele sind schnell – ein Ballwechsel dauert oft nur Sekunden, ein Satz zwischen 10 und 15 Minuten. Wer auf den Sieger des nächsten Games setzt, braucht eine Plattform, die die Daten in Echtzeit verarbeitet. Das ist bei den großen Anbietern Standard, bei kleinen weniger. Wer auf Micro-Märkte setzt, sollte vor der ersten Wette die Reaktionszeit testen – wenn die Quote erst zwei Sekunden nach dem Punktestand aktualisiert wird, ist der Markt praktisch nicht spielbar.
Cash-Out ist eine Funktion des Anbieters, nicht des Landes. tipp3 erlaubt Cash-Out auf ausgewählte squash-Wetten – die Einnahmen sind nach den AGB von der Wettgebühr befreit. Andere Anbieter handhaben das ähnlich, aber nicht identisch. Die Hilfeseite des Anbieters ist die zuverlässige Quelle.
Was eine Sportwette in Österreich kostet – jenseits der Quote
Wer auf squash wettet, zahlt nicht nur den Einsatz und die Marge. Drei weitere Kostenpunkte stehen im Kleingedruckten:
- Wettgebühr: 5 % des Einsatzes seit 1. April 2025. Wer nicht selbst trägt, trägt sie über die Quote oder den Gewinnabzug.
- Auszahlungsgebühren: Manche Anbieter berechnen für Auszahlungen per Banküberweisung oder andere Kanäle Gebühren. Die AGB geben Auskunft.
- Inaktivitätsgebühren: Einige Anbieter – vor allem internationale Plattformen – berechnen Gebühren, wenn das Konto längere Zeit nicht genutzt wird. Wer in den Urlaub fährt und nicht spielt, sollte prüfen, ob eine solche Gebühr im Kleingedruckten steht.
Bonusbedingungen sind eine weitere Kostenquelle: Wer einen Bonus annimmt, muss in der Regel einen Umsatz generieren, bevor eine Auszahlung möglich ist. Die Bedingungen – Mindestumsatz, Mindestquote, Frist – unterscheiden sich je Anbieter. Wer Squash auf einem internationalen Anbieter spielt, prüft die Bonusbedingungen genau, weil sie für squash oft eigene Quoten-Mindestwerte vorsehen.
Häufige Fragen zum Wetten auf squash in Österreich
Wie läuft eine Wette auf squash vom Einsatz bis zur Auszahlung?
Der Ablauf ist Standard: Anmeldung mit Identitätsprüfung je nach Anbieter und Sitz, Einzahlung auf das Wettkonto, Auswahl des Matches und des Marktes im squash-Bereich oder über die Suche, Einsatz eingeben, Wettschein bestätigen. Nach Abschluss des Matches wird die Wette ausgewertet, der Gewinn dem Wettkonto gutgeschrieben. Die Auszahlung erfolgt per Banküberweisung oder einen anderen vom Anbieter angebotenen Kanal; Auszahlungsdauer und -gebühren hängen vom Anbieter ab. Bei tipp3 gilt für Einzelwetten eine Mindestquote von 1,06; niedrigere Quoten sind nur in Kombi- oder Systemwetten spielbar.
Wer erteilt in Österreich die Bewilligung für Sportwetten und gilt sie bundesweit?
Die Bewilligung erteilt die jeweilige Landesregierung des Bundeslandes, in dem der Anbieter die Daten bereitstellt. tipp3 und win2day nennen eine Bewilligung der NÖ Landesregierung vom 10.12.2020, Vierklee eine solche der Tiroler Landesregierung, Admiral eine nach dem Oö. Wettgesetz. Eine bundesweite Lizenz oder ein nationales Register der Buchmacher gibt es in Österreich nicht, weil Sportwetten rechtlich nicht unter das Glücksspielgesetz fallen. Eine Bewilligung in einem Land bedeutet nicht automatisch Geltung in allen anderen Ländern; die jeweiligen Landesgesetze ziehen den Rahmen unterschiedlich eng.
Wie wird der mögliche Gewinn aus Einsatz und Quote berechnet?
Der Return einer Wette ist Einsatz × Quote. Bei 10 € Einsatz und Quote 2,00 ist der Bruttogewinn 20 €, der Nettogewinn (Gewinn über den Einsatz hinaus) 10 €. Bei Kombiwetten multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Tipps zu einer Gesamtquote – drei Tipps mit 1,80, 1,90 und 2,10 ergeben eine Kombiquote von etwa 7,18. In Österreich ziehen manche Anbieter (etwa tipp3) zusätzlich 5 % Wettgebühr vom Bruttogewinn ab; bei verlorenen Wetten trägt der Anbieter sie.
Was bedeutet die Marge, die in jeder Quote steckt?
Die Marge ist der Anteil, den der Buchmacher vom Umsatz einbehält. Bei einer 2-Wege-Wette mit beiden Quoten bei 1,90 ergibt sich rechnerisch ein Auszahlungsschlüssel von rund 95 % – die Marge beträgt also etwa 5 %. Bei einer einseitigen Wette mit Quote 1,20 auf den Favoriten und Quote 4,50 auf den Außenseiter ist die Marge höher, weil der Buchmacher auf der Favoritenseite viel Geld anzieht. Auf squash ist die Marge tendenziell höher als bei Mainstream-Sportarten, weil das Volumen kleiner ist.
Seit wann beträgt die Wettgebühr 5 % des Einsatzes und wer schuldet sie?
Seit dem 1. April 2025, § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG in der Fassung BGBl. I Nr. 7/2025. Davor galt bis zum 31. März 2025 der Steuersatz von 2 %. Die Gebühr schuldet, wer die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt – also der Buchmacher oder der Wettvermittler, nicht der Spieler. Wie der Anbieter die Gebühr weitergibt (über die Quote, über den Gewinn oder durch Selbsttragen), ist seine Entscheidung; tipp3 zieht 5 % vom Gewinn ab, internationale Anbieter rechnen die Gebühr oft in die Quote ein. Die Gebühr wird auch auf Wetten erhoben, die von Österreich aus bei einem im Ausland sitzenden Anbieter platziert werden.
Gibt es in Österreich eine bundesweite Selbstsperre für Sportwetten?
Nein. Die Selbstsperre ist anbieterbezogen und landesbezogen, nicht bundesweit. tipp3 bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten und eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren – beide nach dem Start nicht aufhebbar. win2day arbeitet mit ähnlichen Sperren. Wer sich bei einem Anbieter sperrt, ist nicht automatisch bei anderen gesperrt; wer ernsthaft aussetzen will, muss jeden Anbieter einzeln ansprechen oder – wo vorhanden – eine zentrale Sperre nutzen. Das Glücksspielreformgesetz 2026 sieht zwar ein Sperrregister und ein Limitregister vor, aber nur für Glücksspiele nach dem GSpG; Sportwetten sind ausdrücklich ausgenommen.
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Inhalt erstellt vom Team «wettenoesterreich»
